Neueinweihung Maschinen- u. Heimatmuseum Eslohe
"Es werde Dampf"

Unter diesem Slogan eröffnete am 23.09.06 unser Maschinen- und Heimatmuseum seine neue Dauerausstellung. Nach der Planung seit 2001 und fast genau zweijähriger Bauzeit war es soweit: Bürgermeister Reinhold Weber begrüßte Gäste aus Politik und Kultur, die am Bau beteiligten Planer und Firmen, die Mitglieder des Museumsvereins und zahlreiche Besucher aus nah und fern. Die Sonne strahlte vom herbstlichen Himmel und so konnte die Feier im Freien vor dem neuen Hauptportal stattfinden. Symbolisch für unser Museum diente als Rednerpult eine schwere Richtplatte aus der Museumswerkstatt, die aus Abbruchmaterial der alten Hallen gebaut worden war. Daneben zierte das Pult ein Stück Feldbahnschiene als Symbol der Museumseisenbahn, das Steuerteil einer alten Dampfmaschine für die Dampfabteilung und ein Glas eingekochte Stachelbeeren, symbolisch für die Abteilung Hauswirtschaft. Neben Bürgermeister Weber kamen Grußworte von Dr. Helmut Knirim, Leiter des Westf. Museumsamtes in Münster und Landrat Dr. Karl Schneider vom Hochsauerlandkreis. In einer Talkrunde unter Moderation von Thomas Weber, Tourismusdirektor von Eslohe & Schmallenberg, erfuhren die Anwesenden Interessantes unter der Motto: „Immer unter Dampf- Mensch, Maschine, Museum“. Teilnehmer der Runde waren Reinhold Weber, Rudolf Franzen, Dr. Günter Bernhard (LWL Westfälisches Museumsamt) und Dr. Ulrich Hermanns (Konzeption und Gestaltung). Nach der anschließenden Einführung in das neue gestaltete Museum durch unseren 1. Vorsitzenden Rudolf Franzen erfolgte die kirchliche Segnung durch Pfarrer Wolfgang Brieden von der kath. St. Peter u. Pauls- Gemeinde und Pfarrer Jürgen Rademacher von der ev. St. Johannisgemeinde in Eslohe.

Und die Werbung des Museumsvereins für das neue Kleinod im Herzen des Sauerlandes hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Groß angelegte Presseartikel in der lokalen und regionalen Presse, Ankündigungen im Lokalfernsehen und Rundfunk hatten viele neugierig gemacht und lockten an den zwei Dampftagen fast 3.000 Besucher ins Museum. Das logistische Problem, die Betreuung und Bewirtung der Gäste wurde wie immer vom Team des Museumsvereins locker gestemmt. Alle Besucher waren fasziniert, was hier Museum in den vergangenen zwei Jahren geschaffen wurde. Die heimische Presse berichtete bereits ausführlich darüber.

Frei nach dem Slogan des Festes war auch der Stamm der ehrenamtlichen Helfer des Museumsvereins von bis zu 10 Personen zwei Jahre lang „Voll unter Dampf“.

Was hier im Museum an Eigenleistung unter Verzicht auf die eigene Bedürfnisse und Freizeit geleistet wurde, kann nicht hoch genug bewertet werden. Ohne diesen Einsatz wäre, wie man landläufig sagt, „das Ding nicht gelaufen“.

(Bericht : Franz-Josef Keite)

Bildergalerie

(Bilder: Marietta Heinz)