Der „Arbeitskreis Technikgeschichte“ in der Kulturregion Südwestfalen traf jetzt zu seiner ersten Tagung in 2009 im Maschinen- und Heimatmuseum in Eslohe zusammen.

Der Arbeitskreis ist ein loser Zusammenschluss von Technikmuseen aus dem Raum Hagen, dem Märkischen Kreis, den Kreisen Olpe, Siegen- Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis. Der Arbeitskreis hat es sich zu Aufgabe gemacht, das Interesse für die Technikgeschichte in unserer Region zu wecken und wach zu halten.

Unter dem Schlagwort „TATORT TECHNIK“, Alt mit Jung auf Spurensuche gibt es in den angeschlossenen Museen auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltungsreihe, in der vor allem Kindern und Jugendlichen die Technikgeschichte unserer Region und alte Technik im Allgemeinen näher gebracht werden soll. Nach Auskunft der Veranstalter waren diese Aktionen in den vergangenen zwei Jahren ein voller Erfolg.


Für das Jahr 2009 sind wieder zahlreiche Aktionen in den angeschlossenen Museen geplant. Werbeflyer liegen demnächst in den Museen aus. Infos dazu gibt es auch unter www.tatorttechnik.kulturregion-swf.de. Weiteres Thema der Tagung war die geplante Ausweitung vom Zusammenschluss WASSEREISENLAND, dem Markenzeichen der märkischen Industriekultur, auf die gesamte Region Südwestfalen. Dieses Vorhaben, als Absichtserklärung auf einem Treffen am 18 September 2008 im Technikmuseum Freudenberg gefasst, soll im Konsens mit den Zielen der REGIONALE 2013 erfolgen. In Zusammenarbeit mit den Touristikern der Region wird eine neue Wahrnehmung von alter Industriekultur als attraktive touristische Ziele angestrebt. Langfristiger Plan ist es, Südwestfalen mit seiner unvergleichlichen Industriegeschichte auch weit über die Region hinaus für Besucher attraktiv zu machen.

(Bericht und Bilder: Franz-Josef Keite)